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Nachdem ein 27-Jähriger in Landshut dreimal gegen die Ausgangsbeschränkung verstoßen hat, sitzt er nun im GefängnisFoto-Quelle: News5/Symbolbild
Corona: Mann verstößt gegen Ausgangsbeschränkung - jetzt ist er im Knast

Wer gegen die in Bayern geltende Ausgangsbeschränkung verstößt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Jetzt wurde ein 27-Jähriger aus dem Verkehr gezogen, der sich wiederholt draußen mit einem Freund zum Rauchen und Alkohol trinken getroffen hat. Er sitzt für eine Woche im Gefängnis.

Der Mann habe zuvor bereits mehrfach gegen die wegen der Corona-Pandemie in Bayern geltende Ausgangsbeschränkung verstoßen, teilte die Polizei am Montag (30. März 2020) mit.

Der 27-Jährige habe aus dem Grund schon zwei Anzeigen erhalten und bereits mehrere Hundert Euro Strafe gezahlt.

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Was den Mann am vergangenen Samstag nicht davon abhielt, sich mit einem Freund auf einer Insel in der Isar zu treffen, um gemeinsam Alkohol zu trinken und zu rauchen.

Als dies Polizisten auffiel, zogen sie den Mann wegen des dreimaligen Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung aus dem Verkehr. Er wurde einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

In diesen Fällen drohen 150 Euro Bußgeld

Da mit weiteren Verstößen zu rechnen sei, wurde der 27-Jährige in Gewahrsam genommen. Bis zum kommenden Wochenende soll er in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Landshut bleiben.

Der Bußgeldkatalog der bayerischen Staatsregierung sieht empfindliche Strafen vor für diejenigen, die gegen die im Freistaat geltende Ausgangsbeschränkung - die Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am Montag bis zum 19. April verlängert hat - verstoßen.

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So muss etwa ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro zahlen, wer den vorgeschriebenen Mindestabstand zu anderen Menschen nicht einhält. Oder seine "Wohnung ohne triftigen Grund" verlässt.

Bei mehrmaligen Verstößen kann das Bußgeld erhöht werden. Wer sich auch dann nicht an die Allgemeinverfügung hält, dem drohen - wie im Fall des 27-Jährigen aus Landshut - drastischere Maßnahmen.

2 Kommentare

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wize.life-Nutzer
es schon traurig das es so viele Dumme Mensche gibt die wissen nicht welchenSchaden sie anrichten schade das Dummheit nicht schmerzhaft is.
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wize.life-Nutzer
Es ist schon traurig zu lesen, das sich bei einigen Menschen keine Vernunft einstellt. Wir alle sollten die Beschränkungen einhalten in der Hoffnung, das dies greift und der ganze Spuk der Vergangenheit angehört. Wir schützen nicht nur uns selbst, sondern auch unsere Mitmenschen mit dieser Maßnahme. Es sollte einige schon nachdenklich machen - die Anzahl der Toten. Leider bin ich der Hoffnung beraubt, das viele Menschen in einer solchen Krise vernünftig handeln können -und auch Rücksicht nehmen. Sehr schade und bedenklich
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