Engpass droht: Paracetamol wird nur noch eingeschränkt verkauft

Wegen der Coronavirus-Pandemie sind Paracetamol-haltige Medikamente gefragter denn je. Gesundheitsminister Jens Spahn befürchtet einen Versorgungsengpass und appelliert an Ärzte und Apotheken, nur im akuten Bedarfsfall entsprechende Arzneimittel zu verschreiben oder herauszugeben.

Engpass droht: Paracetamol wird nur noch eingeschränkt verkauft
Engpass droht: Paracetamol wird nur noch eingeschränkt verkauft

"Zur Sicherstellung der weiteren bedarfsgerechten Versorgung mit Paracetamol-haltigen Arzneimitteln sollen nur für den akuten Behandlungsfall benötigte Mengen beliefert bzw. abgegeben werden", heißt es in einer Mitteilung der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK), die sich auf eine entsprechende E-Mail des Ministers bezieht.

Alternativen prüfen

Konkret sollten Apotheken entsprechende Mittel nur dann herausgeben, wenn im individuellen Einzelfall keine therapeutische Alternative in Frage kommt. Auch solle nur so viel abgegeben werden, wie für den akuten Behandlungsfall erforderlich ist. Diese Vorgaben gelten demnach auch für den Versandhandel.

Nur notwendige Packungsgröße

Vertragsärzte werden gebeten, verschreibungspflichtige Paracetamol-haltige Arzneimittel nur nach Prüfung therapeutischer Alternativen und nur in der medizinisch notwendigen Packungsgröße zu verordnen.

Nachfrage wegen Coronavirus gestiegen

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie ist die Nachfrage nach dem schmerz- und fiebersenkenden Mittel gestiegen, zudem es Berichte gab, nach denen Ibuprofen möglicherweise den Verlauf von Covid-19 verschlimmern könnte. Hier weist die AMK darauf, dass keinerlei Belege auf Risiken schwerere Krankheitsverläufe gefunden worden seien.

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1 Kommentar

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wize.life-Nutzer
Herr Minister "Spahn", ich denke das da einige "Sachen" welche nunmehr nicht unbedingt gut laufen von Ihnen etwas zu kurz gedacht sind und der nicht so erwünschte * SCHWARZE PETER * von der Regierung an die falschen *Stellen* einfach so weitergereicht wird, nur das diese Situation eben *KEIN SPIEL* IST !
Seid *ACHT* Jahren besteht im Zuge der ersten "kleinen" *SARS* Epidemie ein "Notfallplan" für eben solch eine *Pandemie*, welche aber in den "Schubladen" seid 2012 verstaubt ist. Genau dies was nun passiert ist in diesem Plan, vorher gesagt worden also eine *PANDEMIE* ! Nun zu jener Zeit waren Sie noch nicht Gesundheitsminister, jedoch jetzt die Schuld auf die Bundesländer, Städte und Gemeinden ab zugeben ist "*SCHÄBIG*. Die Krankenhäuser wurden Reihenweise geschlossen,viele arbeiten im "Roten" Bereich, über 2000 Apotheken wurden geschlossen, Pflege und Ärztemangel, etc ! Nun zb die Krankenhäuser schuldig zu sprechen das notwendiges "Material aus Kostengründen nicht vorhanden ist, ebenso Medikamente und dergleichen. Nun der *Bevölkerung*
und den "Spekulanten" die Schuld an Engpässen zu geben ist meines Erachtens völlig fehl am Platz! Nur des *KOMMERZ* wegens sind "WIR" in eine solche Situation geraten und haben uns abhängig gemacht ergo verfügen wir eben nicht über ausreichendes Material. Welche Waren werden noch auf die Liste kommen welche nicht mehr zu erhalten oder zu kaufen sein werden ! Im übrigen tun "Sie" mit Ihren "Aussagen" all den Menschen weh, welche den *Laden* mit voller Kraft und "Ehrenamtlich" so gut wie es geht an laufen halten. Viele Innovative Ideen haben kleine und mittlere Unternehmen umgesetzt und sind vielfach noch dabei, auch um zb. Arbeitsplätze zu retten. Sie sprechen hier zb. von einem Schmerzmittel, als würden die Menschen selbiges als "Grundnahrungsmittel" benutzen. Dankbarkeit muss man den Menschen auch zeigen und dies benimen ! Nennen "Sie" es doch beim Namen wie es wirklich so weit kommen konnte: *DIE REGIERENDEN HABEN ES SEID JAHREN VERSCHLAFEN*
Ich betone es nochmals: Seid *ACHT* Jahren war es bekannt und die Pläne wurden erstellt ! Im Umkehrschluss wurde vieles einfach "KAPUTT* gespart und die jetzt doch merkwürdigen "Erfolge" werden positiv beurteilt. Sie erwarten Solidarität von den Bürgern, die Bürger erwarten aber auch *WAHRHEITEN* von der Regierung,denn es wird ja auch eine Zeit nach "Corona" kommen. Vor allen muss die Politik etwas ändern um solche Zustände nicht nochmals erleben zu müssen. Also zb. Produkte wieder in Deutschland zu produzieren, wobei bestimmt viele "Damen und Herren" z.Zt. gern Mundmasken nähen auch für Andere ! Die Solidarität ist bei den Bürgern gegeben, gestalten Sie die Politik in Zukunft so das nicht mehr nur der *KOMMERZ* das sagen hat und werden sie ehrlicher zu den Bürgern, dies wäre ein richter erster Schritt !
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