Symptome von Covid-19: Das sind die 4 Phasen einer Corona-Erkrankung

Eine Infektion mit dem Coronavirus hat ganz unterschiedliche Folgen. Manch einer spürt fast gar nichts, während andere schwer an Covid-19 erkranken und auf der Intensivstation um ihr Leben kämpfen. Jetzt hat das Bundesgesundheitsministerium ein Video veröffentlicht, das die unterschiedlichen Krankheitsverläufe erklärt.

Husten und Niesen gehören zu den Symptomen einer Corona-Erkrankung
Husten und Niesen gehören zu den Symptomen einer Corona-ErkrankungFoto-Quelle: Pixabay

Die gute Nachricht: Bei den allermeisten Menschen, die sich mit dem Coronavirus anstecken, führt dies zu einem leichten bis moderaten Krankheitsverlauf. Doch der Erreger kann auch dazu führen, dass Menschen schwer erkranken.

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Das Bundesgesundheitsministerium hat jetzt ein kurzes Video herausgegeben, das die unterschiedlichen Krankheitsverläufe erklärt - und welche Symptome dafür jeweils typisch sind.

Eine Ansteckung mit SARS-CoV-2 und die dadurch ausgelöste Erkrankung kann in vier Schweregraden verlaufen:

  • leicht bis moderat (80 Prozent der Fälle)
  • schwer (14 Prozent der Fälle)
  • kritisch (6 Prozent)

Je nach Schweregrad äußert sich eine Erkrankung mit unterschiedlichen Symptomen. Genauer gesagt: Nimmt die Erkrankung einen schwereren Verlauf, kommen weitere Symptome hinzu.

Leichte Erkrankung
Die Erkrankung beginnt meist mit Fieber, allgemeiner Abgeschlagenheit und Müdigkeit sowie Husten. Dies sind die häufigsten Symptome. Manche Corona-Patienten leiden auch an Kopf- und Giederschmerzen oder Durchfall, Halsschmerzen sind nach Angaben des Robert Koch Instituts eher selten. In diesem Stadium ähnelt eine durch das Coronavirus ausgelöste Erkrankung anderen Atemwegserkankungen.

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Moderate Erkrankung
Zusätzlich zu Fieber, Abgeschlagenheit und Husten kommt in diesen Fällen eine leichte Lungenentzündung hinzu. Atmung oder Herz-Kreislaufsystem sind aber noch nicht beeinträchtigt.

Bei den meisten Menschen (80 Prozent), die sich mit dem Coronavirus infizieren, bleibt es bei diesen Symptomen. Wenn sie diese auskuriert haben, sind sie wieder gesund.

Doch bei rund 20 Prozent der Erkrankten verschlechtert sich der Zustand. Das Risiko dafür steigt laut RKI ab einem Alter von 50 Jahren stetig an. Männer sind statistisch gesehen häufiger von einem schweren Verlauf betroffen als Frauen. Unabhängig vom Alter erhöhen demnach Grunderkrankungen wie Diabetes, Krebs, Herzkreislauferkrankungen, Erkrankungen von Bronchien und Lunge und auch eine Immunsuppression das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

Schwerer Verlauf
Nimmt die Corona-Erkrankung einen schweren Verlauf, kommt eine schwere Lungenentzündung mit Atemnot und hohem Fieber dazu, meist 7 bis 10 Tage nach Auftreten der ersten Symptome. Gegen das Fieber helfen in diesem Fall laut RKI häufig auch keine fiebersenkenden Medikamente.

Kritischer Verlauf
Nimmt die Krankheit einen kritischen Verlauf, müssen Patienten auf der Intensivstation versorgt werden. Bei ihnen kommt es meist zu Lungenversagen, unter Umständen auch zu einem Versagen anderer Organe.

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