Branded Story
Auch oft müde? Das kann möglicherweise ein Anzeichen für einen Vitamin B1-Ma ...
Auch oft müde? Das kann möglicherweise ein Anzeichen für einen Vitamin B1-Mangel seinFoto-Quelle: Adobe Stock/Lev Dolgachov
Vitamin B1-Mangel kann auf die Nerven schlagen

Vitamin B1 ist ein wichtiges Nervenvitamin und für unseren Körper lebensnotwendig. Lesen Sie hier, welche Risiken ein Vitamin-B1-Mangel mit sich bringt und was das mit Diabetes zu tun hat.

Vitamin B1 ist ein wichtiges Nervenvitamin und für unseren Körper lebensnotwendig. In Deutschland nehmen 21 Prozent der Männer und 32 Prozent der Frauen zu wenig Vitamin B1 über die Nahrung auf.(1) Senioren und Übergewichtige leiden besonders häufig an einem Vitamin-B1-Mangel. Neueste Studien zeigen, dass bei Diabetikern der Vitamin-B1-Spiegel im Vergleich zu gesunden Menschen um 80 bis 90 Prozent reduziert ist.(2) Symptome für einen Vitamin-B1-Mangel sind Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisprobleme. Ein anhaltender Vitamin-B1-Mangel kann außerdem die Nerven schädigen. Der Fachausdruck dafür heißt Neuropathie. Nervenschädigungen machen sich besonders in den Füßen bemerkbar. Wenn Ihre Füße im Ruhezustand kribbeln oder brennen, als ob Sie in einem Ameisenhaufen stehen, kann eine Neuropathie vorliegen.

Wozu braucht unser Körper Vitamin B1?

Vitamin B1 (auch Thiamin genannt) hat im Körper verschiedene Aufgaben. So ist das Vitamin im Körper maßgeblich an der Verwertung von Kohlenhydraten und Eiweißen zur Energiegewinnung beteiligt. Außerdem spielt es als Phosphatspender bei der Weiterleitung von Reizen eine große Rolle. Vitamin B1 ist deshalb ein wichtiges „Nervenvitamin“. Das Problem: Unser Körper kann das wasserlösliche Vitamin B1 nur in begrenzter Menge über die Nahrung aufnehmen. Vor allem bei Menschen mit Diabetes kann eine zusätzliche Zufuhr an Vitamin B1 sinnvoll sein, da sie aufgrund des erhöhten Blutzuckers einen erhöhten Bedarf haben und das Vitamin gleichzeitig vermehrt über die Nieren ausscheiden.

In welchen Nahrungsmitteln steckt Vitamin B1?

Gute Quellen für Vitamin B1 sind vor allem Muskelfleisch (insbesondere Schwein), Vollkornprodukte wie Vollkornmehl oder Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne, Erdnüsse sowie einige Hülsenfrüchte wie Erbsen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene eine Thiamin-Zufuhr von 1 bis 1,3 Milligramm pro Tag.(3) Gesunde Erwachsene können ihren Tagesbedarf beispielsweise durch den Verzehr von 150 Gramm Schweinefilet, 240 Gramm Pellkartoffeln, 300 Gramm Thunfisch oder 20 Gramm Sonnenblumenkernen decken. Diabetiker haben einen erhöhten Vitamin-B1-Bedarf. Sie müssten täglich beispielsweise 12 Kilogramm Rindfleisch essen, um ihren Vitamin-B1-Bedarf zu kompensieren.(4)

Was diese Lebensmittel gemein haben? In ihnen steckt sehr viel Vitamin B1
Was diese Lebensmittel gemein haben? In ihnen steckt sehr viel Vitamin B1Foto-Quelle: bit24 - stock.adobe.com

Tipp: Vitamin B1 reagiert empfindlich auf Hitze und Sauerstoff. Wer beim Kochen Verluste vermeiden möchte, sollte seine Lebensmittel schonend zubereiten und möglichst wenig wässern.

Wie entsteht ein Vitamin-B1-Mangel?

In Deutschland erreichen 21 Prozent der Männer und 32 Prozent der Frauen nicht die von der DGE empfohlene Vitamin-B1-Zufuhr.(5) Ein Vitamin-B1-Mangel kann aus verschiedenen Gründen entstehen. Beispielsweise wenn Sie

  • sich vitaminarm ernähren oder an einer Essstörung leiden,
  • einen erhöhten Bedarf haben (zum Beispiel bei starker körperlicher Arbeit oder in der Schwangerschaft),
  • an bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen leiden,
  • regelmäßig zu viel Alkohol trinken,
  • regelmäßig bestimmte Medikamente einnehmen (zum Beispiel Diuretika),
  • bei Diabetes Mellitus.

Risikofaktor Diabetes

Menschen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko, Nervenschäden an den Füßen zu entwickeln. Ein Vitamin-B1-Mangel kann die Ursache sein oder das Problem verschärfen. Was die Vitamin-B1-Versorgung anbelangt, sind Zuckerkranke gleich doppelt benachteiligt:

  • Diabetiker verbrauchen wegen ihres erhöhten Blutzuckerspiegels mehr Vitamin B1 (= erhöhter Bedarf).
  • Gleichzeitig wird vermehrt Vitamin B1 über die Nieren ausgeschieden (= höherer Verlust). Beide Faktoren können zu einem gravierenden Vitamin-B1-Mangel führen.

Forscher beobachteten in einer aktuellen Studie bei Typ-1- und Typ-2-Diabetikern einen deutlich niedrigeren Vitamin-B1-Spiegel als bei Gesunden. Bei Diabetikern war die Vitamin-B1-Konzentration im Blutplasma um sogar 80 bis 90 Prozent vermindert.(6)

Die Folgen dieses Mangels sind gravierend: Ein Defizit fördert Nervenschäden (Neuropathien).

Kann ich einen Vitamin-B1-Mangel durch die Ernährung ausgleichen?
Bei Diabetikern reicht in der Regel die alleinige Aufnahme von Vitamin B1 über die Nahrung nicht aus. Männliche Diabetiker müssten wegen des erhöhten Bedarfs täglich wahlweise 24 Kilogramm Reis, 16 Kilogramm Erdbeeren oder 12 Kilogramm Rindfleisch zu sich nehmen, um den empfohlenen Bedarf zu decken.(7)

Wie werden durch Vitamin-B1-Mangel verursachte Nervenschäden behandelt?

Ein Arzt kann Nervenschäden auch bei symptomfreien Patienten mit einfachen Tests feststellen. Um den Nerven zu helfen, ist es wichtig, einen Vitamin-B1-Mangel auszugleichen. Fachärzte raten zur Einnahme eines ausreichend hoch dosierten Vitaminpräparats. Bei regelmäßiger Einnahme können Sie die Begleitsymptome einer auf einem Vitamin-B1-Mangel beruhenden Neuropathie in den Füßen gezielt lindern. Besonders gut geeignet sind Präparate, die das Vitamin in Form seiner Vorstufe Benfotiamin enthalten, zum Beispiel milgamma® protekt aus der Apotheke.

Leiden Sie unter Vitamin-B1-Mangel? In unserem Erklärvideo erfahren Sie, wie Vitamin-B1-Mangel und Neuropathie zusammenhängen. Außerdem erhalten Sie Tipps und Informationen zur Anwendung von milgamma protekt.

milgamma® protekt: Die Vorteile im Überblick

Zur ursächlichen Behandlung bei Nervenschäden (Neuropathie) infolge eines Vitamin-B1-Mangels. milgamma® protekt enthält die vom Körper besonders leicht aufzunehmende Vitamin-B1-Vorstufe Benfotiamin. Kann bei regelmäßiger Einnahme die Beschwerden wie Kribbeln, Brennen und Taubheitsgefühl in den Füßen lindern.

  • Kann den Vitamin-B1-Mangel ausgleichen
  • Besonders gut verträglich
  • Keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
  • Mit gängiger Diabetesmedikation kombinierbar
  • Einfache Anwendung: nur 1x Tablette pro Tag, egal wann
  • Rezeptfrei in der Apotheke erhältlich

Sie wollen mehr wissen? Hier können Sie den Milgamma-Patientenratgeber downloaden. Oder Sie besuchen uns auf unserer Website unter www.milgamma.de.

milgamma® protekt. Wirkstoff: Benfotiamin 300 mg. Anwendungsgebiete: Therapie od. Prophylaxe von klinischen Vitamin-B1-Mangelzuständen, sofern diese nicht ernährungsmäßig behoben werden können; Behandlung von Neuropathien u. kardiovaskul. Stör., d. durch Vitamin-B1-Mangel hervorgerufen werden. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG, 71034 Böblingen
_____________________
(1) Max-Rubner-Institut | Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (2008). Nationale Verzehrstudie II, Ergebnisbericht, Teil 2. Online-Quelle. URL: https://www.mri.bund.de/fileadmin/MR..._Teil_2.pdf, zuletzt abgerufen am 16.03.2021
(2) Anwar et al. Thiamine Level in Type I and Type II Diabetes Mellitus Patients: A Comparative Study Focusing on Hematological and Biochemical Evaluations.
(3) Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2021). Ausgewählte Fragen und Antworten zu Thiamin. Online-Quelle. URL: https://www.dge.de/wissenschaft/weit...hiamin/?L=0, zuletzt abgerufen am 16.03.2021
(4) Souci, Fachmann, Kraut. 7. Auflage 2008. MedPharm Scientific Publishers
(5) Max Rubner-Institut | Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (2008). Nationale Verzehrsstudie II. Ergebnisbericht Teil 2. Online-Quelle. URL: https://www.mri.bund.de/fileadmin/MR..._Teil_2.pdf, zuletzt abgerufen am 16.03.2021
(6) Anwar A, Ahmed Azmi M, Siddiqui J, et al. (May 08, 2020) Thiamine Level in Type I and Type II Diabetes mellitus Patients: A Comparative Study Focusing on Hematological and Biochemical Evaluations. Cureus 12(5): e8027. DOI 10.7759/cureus.8027
(7) Souci, Fachmann, Kraut. 7. Auflage 2008. MedPharm Scientific Publishers