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Ein ungutes Gefühl in den Füßen? Bei Diabetikern könnte eine Neuropathie der ...
Ein ungutes Gefühl in den Füßen? Bei Diabetikern könnte eine Neuropathie der Grund seinFoto-Quelle: DariaChich/Adobe Stock
Neuropathie bei Diabetes – wenn die Nerven blank liegen

Jeder dritte Diabetiker ist von einer Neuropathie betroffen. Lesen Sie hier, auf welche Symptome Sie achten sollten und wie diabetische Neuropathie behandelt wird.

Wenn die Füße kribbeln, taub sind oder sich anfühlen, als ob Sie in einem Ameisenhaufen stehen, können das erste Anzeichen für eine diabetische Neuropathie sein. Lesen Sie hier, auf welche Symptome Sie unbedingt achten sollten.

Was ist eine Neuropathie?

Eine Erkrankung an Diabetes kann zu Schäden an den Nerven führen. Der Fachausdruck dafür lautet Neuropathie. Entdeckt der Arzt die Nervenschäden rechtzeitig, kann er sie früh behandeln, so Beschwerden reduzieren und möglichen Folgekomplikationen vorbeugen – dazu zählen etwa ein diabetischer Fuß oder schlimmstenfalls eine Amputation.(1)

Welche Symptome zeigen sich bei diabetischer Neuropathie?

Mit Hilfe unseren Nerven nehmen wir äußere Einflüsse wie Wärme, Kälte, Berührungen oder Schmerzen wahr. Sind die Nerven geschädigt, ist unsere Wahrnehmung gestört. Gefährlich ist, dass eine Neuropathie auch asymptomatisch verlaufen kann: Die Hälfte der Betroffenen zeigt keinerlei Beschwerden oder Schmerzen. Deshalb sollten sich auch Patienten ohne Symptome auf eine Nervenschädigung untersuchen lassen. Ein Arzt kann eine mögliche Nervenschädigung selbst ohne Symptome mit einfachen Tests feststellen.(2)

Typische Symptome einer Neuropathie sind:

Positiv-Symptome

  • Kribbeln und Brennen, starke Berührungsempfindlichkeit, Taubheitsgefühl
  • Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen
  • Verschlechterung der Symptome bei Nacht und in Ruhe

Negativ-Symptome

  • Verlust des Schmerz- und Temperaturempfindens
  • Muskelschwäche
Als ob die Füße brennen – Unbedingt vom Arzt abklären lassen
Als ob die Füße brennen – Unbedingt vom Arzt abklären lassenFoto-Quelle: stockfotocz/Adobe Stock

Grundsätzlich gilt: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines der genannten Anzeichen bemerken.

Sie möchten wissen, ob eine Neuropathie die Ursache für Ihre Beschwerden ist? Dann machen Sie jetzt Ihren persönlichen Fuß-Check! Hier geht es zum Fuß-Check Selbsttest.

Vitamin B1-Mangel kann eine Neuropathie auslösen und verstärken

Vitamin B1 ist ein wichtiges Nervenvitamin. Das wasserlösliche Vitamin kann vom Körper nicht gut aufgenommen und gespeichert werden. Besser aufgenommen wird Benfotiamin – eine Vorstufe von Vitamin B1. Was viele nicht wissen: Diabetiker zählen zu den Risikogruppen für einen Vitamin B1-Mangel. In Folge der Stoffwechselstörung scheiden sie das wichtige Nervenvitamin häufig vermehrt über die Nieren aus.(3) Dadurch kann ein gravierender Mangel an Vitamin B1 entstehen.

Forscher beobachteten in einer Studie bei Typ-1- und Typ-2-Diabetikern einen deutlich niedrigeren Vitamin-B1-Spiegel als bei Gesunden. Bei Diabetikern war die Vitamin-B1-Konzentration im Blutplasma um 80 bis 90 Prozent verringert.(4)

Tipp: Einfaches Erklärvideo zu Diabetes und Nerven hier ansehen

Lesen Sie hier, warum ein Vitamin-B1-Mangel gefährlich ist und was Sie dagegen tun können.

milgamma® protekt kann Neuropathie-Beschwerden lindern

milgamma® protekt ist ein rezeptfreies Arzneimittel mit dem Wirkstoff Benfotiamin. Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Empfohlen für die ursächliche Behandlung von Neuropathien, die durch einen Vitamin B1-Mangel hervorgerufen werden.
  • milgamma® protekt kann so Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühle und Schmerzen in den Füßen lindern.
  • Der einzigartige Vitamin B1-Wirkstoff Benfotiamin kann vom Körper 5-mal besser aufgenommen werden als einfaches Vitamin B1.(5)
  • Gut verträglich.
  • Für Diabetiker geeignet und mit gängiger Diabetesmedikation kombinierbar.
  • Sie erhalten das Medikament rezeptfrei in der Apotheke.

Mehr zur Wirkweise von Benfotiamin erfahren Sie auf www.milgamma.de.

milgamma® protekt. Wirkstoff: Benfotiamin 300 mg. Anwendungsgebiete: Therapie od. Prophylaxe von klinischen Vitamin-B1-Mangelzuständen, sofern diese nicht ernährungsmäßig behoben werden können; Behandlung von Neuropathien u. kardiovaskul. Stör., d. durch Vitamin-B1-Mangel hervorgerufen werden. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG, 71034 Böblingen
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(1) Patienten-Leitlinie zur Nationalen VersorgungsLeitlinie (2014). Nervenschädigungen bei Diabetes. Online-Quelle. URL: https://www.awmf.org/uploads/tx_szle...elaufen.pdf, zuletzt abgerufen am 26.03.2021
(2) Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (Stand 2019): Diabetischer Fuß: Vorbeugung von Wunden. Online-Quelle. URL: https://www.gesundheitsinformation.d...wunden.html, zuletzt abgerufen am 26.03.2021
(3) Thornalley et al. High prevalence of low plasma thiamine concentration in diabetes linked to a marker of vascular disease. Diabetologia. 2007;50(10):2164-70
(4) Anwar A, Ahmed Azmi M, Siddiqui J, et al. (May 08, 2020) Thiamine Level in Type I and Type II Diabetes mellitus Patients: A Comparative Study Focusing on Hematological and Biochemical Evaluations. Cureus 12(5): e8027. DOI 10.7759/cureus.8027
(5) Schreeb et al. Comparative bioavailability of two vitamin B1 preperations: benfotiamin and thiamine mononitrate. Eur J Clin Pharmacol 1997, 52:319-320