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Wenn Sie über einen längeren Zeitraum auf die Einnahme bestimmter Medikamente angewiesen sind, kann das die Aufnahme von Vitamin B12 beeinflussenFoto-Quelle: joyfotoliakid/Adobe Stock
Vitamin-B12-Mangel durch Arzneimittel

Bestimmte Medikamente wie Metformin oder Magensäureblocker sind echte Vitamin-B12-Räuber. Lesen Sie hier, worauf Betroffene achten sollten.

Nicht nur eine einseitige Ernährung kann einen Vitamin-B12-Mangel hervorrufen, auch bestimmte Medikamente haben einen negativen Einfluss auf den Vitamin-B12-Spiegel. Wird der Mangel nicht rechtzeitig behoben, kann das schwerwiegende Folgen haben.

Wofür benötigen wir Vitamin B12?

Unser Körper benötigt Vitamin B12 für den Stoffwechsel, die Zellteilung, die Bildung von roten Blutkörperchen und zum Aufbau der Nervenhüllen. Das lebenswichtige Vitamin steckt in größeren Mengen in Lebensmitteln tierischer Herkunft wie Eiern, Milchprodukten, Fleisch oder Fisch. Junge gesunde Menschen, die sich ausgewogen ernähren und regelmäßig tierische Lebensmittel zu sich nehmen, sind in der Regel gut mit Vitamin B12 versorgt. Eine Unterversorgung droht unter anderem strengen Vegetariern und Veganern. Aber auch unabhängig von der Ernährung kann sich ein Mangel an Vitamin B12 entwickeln. Das liegt daran, dass der Weg des Vitamin B12 durch den Verdauungstrakt bis ins Blut sehr aufwändig und daher sehr störanfällig ist.

So gelangt Vitamin B12 ins Blut

Nur bei optimalen Bedingungen im Magen und im oberen Dünndarm gelingt die Aufnahme von Vitamin B12 in den Körper: Im Magen muss genug Salzsäure vorhanden sein, um das Vitamin aus der Nahrung herauslösen zu können. Um anschließend vom Darminneren in das Blut zu gelangen, benötigt der Nährstoff einen Transporter, den Intrinsic Factor (IF). Der Intrinsic Factor ist ein spezielles Eiweiß, das mit dem aus der Nahrung herausgelösten Vitamin B 12 einen Komplex bildet und so den Übergang des Vitamins ins Blutermöglicht. Entzündungen der Magenschleimhaut (Gastritis) oder des Darms können diese Prozesse erheblich stören. Auch Medikamente und ein zunehmendes Alter können einen negativen Einfluss auf die Säureproduktion im Magen und somit auf die Aufnahme von Vitamin B12 haben.

Lesen Sie hier mehr zu den Ursachen und Risiken eines Vitamin-B12-Mangels

Welche Medikamente beeinflussen den Vitamin-B12-Spiegel?

Wenn Sie über einen längeren Zeitraum auf die Einnahme bestimmter Medikamente angewiesen sind, kann das die Aufnahme von Vitamin B12 beeinflussen. Folgende Arzneimittelgruppen können die Vitamin-B12-Versorgung besonders beeinträchtigen:

  • Magensäureblocker (Protonenpumpenhemmer (PPI)): Protonenpumpenhemmer helfen bei Beschwerden wie Sodbrennen, Reflux, Magengeschwüren oder Magenschleimhautentzündungen. Sie hemmen die Produktion von Magensäure. Das hilft gegen die genannten Beschwerden, geht jedoch zu Lasten der Vitamin-B12-Versorgung: Wegen der verringerten Magensäureproduktion wird weniger Vitamin B12 aus der Nahrung herausgelöst und damit auch dem Körper zur Verfügung gestellt. Die dauerhafte Einnahme von Magensäureblockern mit Wirkstoffen wie Omeprazol, Pantoprazol ,Esomeprazol, Lansoprazol oder Rabeprazol kann daher das Risiko für einen Vitamin-B12-Mangel um 65 Prozent erhöhen.(1)
  • Metformin: Metformin ist ein wichtiges und häufig verordnetes blutzuckersenkendes Medikament bei Typ-2-Diabetes. Es ist jedoch auch ein echter Vitamin-B12-Räuber. Denn es reduziert die Aufnahme von Vitamin B12 gleich auf zwei Arten. So drosselt Metformin zum einen die Produktion der Vitamin-B12-Transporter (IF) und bewirkt zum anderen, dass die Transporter seltener durch ihre „Schleusen“ in der Darmwand in den Körper gelangen. In der Folge kann weniger Vitamin B12 vom Körper aufgenommen werden.(2) Laut einer aktuellen Studie haben Menschen mit Typ-2-Diabetes, die mit dem Wirkstoff Metformin behandelt werden, ein doppelt so hohes Risiko für einen Vitamin-B12-Mangel wie Diabetes-Patienten ohne diese Therapie.(3)

Wie erkenne ich einen Vitamin-B12-Mangel?

Hinweise liefert eine Kombination aus ersten Symptomen und Risikofaktoren für einen Mangel. Wer sich ständig müde und erschöpft fühlt oder unter Gedächtnis- oder Konzentrationsprobleme leidet, sollte an die Möglichkeit eines Mangels denken. Insbesondere dann, wenn neben diesen Symptomen ein Risikofaktor wie zum Beispiel eine langfristige Einnahme der genannten Medikamente vorliegt. Typische Anzeichen für einen unbehandelten Mangel sind: (4)

  • Blutarmut: Blässe, Müdigkeit und Antriebsarmut
  • Neurologische Störungen: Missempfindungen wie Kribbeln, Brennen und Taubheitsgefühle in den Gliedmaßen, Gangunsicherheit, Ausfälle der Motorik
  • Psychische Auffälligkeiten: Verwirrtheit, Gedächtnisverlust, demenzartige Symptome, depressive Verstimmungen, Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen

Wie wird ein Vitamin-B12-Mangel behandelt?

Auf keinen Fall sollten Sie die verordneten Medikamente ohne ärztliche Abstimmung absetzen. Ein Vitamin-B12-Mangel kann durch die Einnahme hochdosierter Vitamin-B12-Tabletten behandelt werden*. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eine Behandlung mit Vitamin-B12-Tabletten für Sie infrage kommt*. Studien zeigen, dass die Behandlung mit einem hochdosierten Arzneimittel mit Dosierungen von 1000 Mikrogramm pro Tablette (z. B. B12 Ankermann®, rezeptfrei in der Apotheke) einen Mangel und dessen Folgen zuverlässig beheben kann – selbst im Falle einer Aufnahmestörung im Darm.(5) Tabletten mit weniger als ca. 600 µg Vitamin B12 hingegen konnten einen Vitamin-B12-Mangel bei älteren Menschen nicht vollständig ausgleichen.(6)

Bei Diabetes-Patienten, mit einer langjährigen Metformin-Therapie, einem niedrigen Vitamin B12-Spiegel und Symptomen einer Nervenschädigung (Neuropathie) normalisierten sich durch die orale Einnahme von 1.000 µg Vitamin B12 pro Tag über 1 Jahr nicht nur der Vitamin-B12-Spiegel, sondern auch die Nervenfunktionen und die Lebensqualität.(6,7)

Der Trick dabei: Hohe Konzentrationen an Vitamin B12 im Darm erzeugen einen so genannten Diffusionsdruck. Durch diesen Druck geht ein Anteil der Vitamin-Moleküle ganz von selbst, ohne Transporter (IF), direkt vom Darm in die Blutbahn über und umgeht dadurch Aufnahmehindernisse. Bei Einnahme von 1.000 Mikrogramm Vitamin B12 gelangt auf diese Weise eine ausreichende Menge an Vitamin B12 in den Körper, um selbst bei Aufnahmestörungen einen Mangel und seine Folgen effektiv zu beheben.(8) Die hohe Dosis ist quasi ein biologischer Trick, um das Vitamin auf natürlichem Weg, also über den Magen-Darm-Trakt, in der benötigten Menge zuverlässig in den Körper zu schleusen – eine moderne, einfache und sichere Behandlung des Vitamin-B12-Mangels, die eine angenehme Alternative zur Spritze darstellt*.

Wichtig zu wissen:
Zum Ausgleich eines Vitamin-B12-Mangels eignen sich nur Vitamin-Präparate, die auch als Arzneimittel zugelassen wurden. Ein geeignetes Arzneimittel zur Behandlung eines Vitamin-B12-Mangels ist beispielsweise B12 Ankermann®. Sie erhalten B12 Ankermann® rezeptfrei in der Apotheke. Im Gegensatz zu Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitamin B12 sind Arzneimittel im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Sicherheit bei der Behandlung eines Mangels geprüft. Welche Vitamin-B12-Form gewählt wird, spielt keine Rolle. Cyano-, Methyl,- Hydroxo- und Adenosylcobalamin durchlaufen im Körper die gleichen Stoffwechselprozesse und erzielen daher die gleiche Wirkung.(9)

  • B12 Ankermann® ist ein rezeptfreies Vitamin-B12-Arzneimittel, erhältlich in jeder Apotheke.
  • Mit 1.000 µg Vitamin B12 pro Dragee ist B12 Ankermann® das einzige hochdosierte orale Vitamin-B12-Arzneimittel in Deutschland.
  • Höchste Wirkung(10): Dank seiner hohen Dosierung kann ein Vitamin-B12-Mangel wirksam ausgeglichen werden, selbst bei einer Aufnahmestörung im Darm.
  • Einfache Einnahme: Die überzogenen Tabletten erleichtern das Schlucken.
  • Einnahme einmal pro Tag.
  • B12 Ankermann ist die Nummer 1 in der Apotheke**.

Weitere Informationen rund um Vitamin B12 und B12 Ankermann® finden Sie unter www.b12ankermann.de.


B12 Ankermann®. Wirkstoff: Cyanocobalamin 1000 μg. Anwendungsgebiete: Vitamin-B12-Mangel, d. sich in Reifungsstör. d. roten Blutzellen (Stör. d. Hämatopoese wie hyperchrome makrozytäre Megaloblastenanämie, perniziöse Anämie u. andere makrozytäre Anämien) u./od. neurol. Stör. wie funikulärer Spinalerkrankung (Rückenmarksschädigung) äußern kann. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Wörwag Pharma GmbH & Co. KG, 71034 Böblingen

* Bei ausgeprägten neurologischen Symptomen sollte die Therapie zu Beginn mit einer Vitamin-B12-Spritze erfolgen. Im Anschluss kann die Therapie in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt hochdosiert oral fortgesetzt werden.
** B12-Ankermann®-Tabletten sind das am häufigsten in der Apotheke abgegebene orale Vitamin-B12-Arzneimittel in Deutschland gemäß IQVIA®, Pharma Trend, Vitamin B12 rein, A11FO, Abverkauf Apotheke (Offizin), MAT 02.2021.

(1) Lam et al. JAMA 2013 Dec 11; 310 (22): 2435–2442.
(2) Ahmed. Pharm Pharm Sci Jul–Sep 2016; 19.
(3) Yang W, Cai H, Wu H, Ji L: Associations between metformin use and vitamin B12 levels, anemia, and neuropathy in patients with diabetes: a metaanalysis. J Diabetes 2019; 11 (9): 729–743.
(4) Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2021). Ausgewählte Fragen und Antworten zu Vitamin B12. Online-Quelle. URL: https://www.dge.de/wissenschaft/weit...minb12/?L=0, zuletzt abgerufen am 22.03.2021
(5) Vidal-Alaball JV, Butler CC, Cannings-John R et al.: Vitamin B12 versus parenteral vitamin B12 for vitamin B12 deficiency. The Cochrane Database Syst Rev Jul 20 (3), CD004655, 2005.
(6) Didangelos, T et al. Vitamin B12 Supplementation in Diabetic Neuropathy: A 1-Year, Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial. Nutrients 2021, 13, 395. https://doi.org/10.3390/nu13020395
(7) Andres et al. 2018 J. Clin. Med. 7, 304.
(8) Andres et al. 2018 J. Clin. Med. 7, 304.
(9) Obeid R et al. Cobalamin coenzyme forms are not likely to be superior to cyano- and hydroxyl-cobalamin in prevention or treatment of cobalamin deficiency. Mol. Nutr. Food Res. 2015 Jul; 59(7): 1364-72.
(10) Eussen SJ et al. Oral cyanocobalamin supplementation in older people with vitamin B12 deficiency: a dose-finding trial. Arch Intern Med. 165(10):1167-72, 2005; höchste Wirkung (bester oraler Mangelausgleich) oberhalb Dosierungen von 647 μg Vitamin B12.