CBD hat konkrete Auswirkungen auf die Gesundheit und wird gegen diverse Kran ...
CBD hat konkrete Auswirkungen auf die Gesundheit und wird gegen diverse Krankheiten eingesetzt.Foto-Quelle: pixabay.de © Erin Stone CCO Public Domain
Der aktuelle Forschungsstand zu CBD und CBD-Ölen

CBD (Cannabidiol) ist ein nicht-berauschender Bestandteil der Hanfpflanze. In Form von CBD-Öl kommt er beispielsweise als Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz. Dem CBD werden verschiedene positive Auswirkungen auf die Gesundheit nachgesagt, die in verschiedenen Studien in Teilen nachgewiesen werden konnten. Entsprechend gewinnen CBD-Öle und CBD-Blüten zunehmend an Popularität. Dieser Artikel stellt das Cannabidiol vor und erläutert, worauf es bei Anbau und Anwendung zu achten gilt.

Was ist eigentlich CBD?

CBD steht für Cannabidiol. Hierbei handelt es sich um ein Cannabinoid der Hanfpflanze. Bisher wurden rund 60 Cannabinoide wissenschaftlich nachgewiesen, es ist jedoch davon auszugehen, dass bis zu 100 verschiedene Varianten existieren. Die Geschichte des CBD reicht bis ins Jahr 1940 zurück. Damals schaffte es Roger Adams, das Cannabidiol aus der Hanfpflanze zu isolieren. Seither wurde CBD in diversen Studien untersucht, um herauszufinden, wie es im Organismus funktioniert und welche Auswirkungen es auf den Körper und bei der Behandlung bestimmter Krankheiten hat.

CBD ist mit THC verwandt, da beide aus der Hanfpflanze stammen. Trotzdem unterscheiden sich beide deutlich voneinander. Der größte Unterschied besteht darin, dass THC im Unterschied zu CBD eine berauschende und psychoaktive Wirkung hat. Wegen dieser Eigenschaften ist es in Deutschland verboten. Der Einsatz von CBD, CBD-Blumen, CBD-Öl und CBD-Blüten ist hingegen vollkommen legal. Voraussetzung hierfür ist, dass der THC-Gehalt in den CBD-Produkten unter 0,2% liegt und dass das Hanf industriell hergestellt wurde. Der private Anbau von Hanf ist nicht legitim.

Medizinische Wirkungen von CBD

CBD hat sich in der Praxis vielfach als positiv für die Gesundheit erwiesen. Die Wissenschaft arbeitet daran, diese Praxisbefunde empirisch zu untermauern. Deswegen wurden bereits diverse CBD-Studien durchgeführt und bis heute ist das Cannabidiol ein zentraler Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung. Unter anderem hat CBD beruhigende Wirkungen auf den Organismus. Gerade bei der Bekämpfung von Stress und Unruhe kann es gute Dienste leisten.

Des Weiteren hat CBD eine schmerzlindernde Wirkung. Deswegen kommt der Wirkstoff bei chronischen Schmerzen zum Einsatz und hilft auch gegen die Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Aktuell laufen diverse Studien, die untersuchen, ob und inwieweit CBD bei Arthritis, Migräne und Parkinson sinnvoll eingesetzt werden kann. Das wäre ein enormer Vorteil, da Nebenwirkungen bei CBD nur bei einer Überdosierung bekannt sind. In diesem Fall können Übelkeit, Schläfrigkeit und Durchfall auftreten.

CBD als Nahrungsergänzungsmittel

CBD kommt wegen seines breiten Wirkungsspektrums vermehrt als Nahrungsergänz ...
CBD kommt wegen seines breiten Wirkungsspektrums vermehrt als Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz.Foto-Quelle: pixabay.de © SeaweedJeezus CCO Public Domain

CBD kann auf unterschiedliche Weise genutzt werden. In den meisten Fällen kommen jedoch CBD-Produkte als Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz. So ist es beispielsweise möglich, CBD als Tee zu genießen oder es dem morgendlichen Müsli beizumengen. Andere vertrauen auf CBD-Öle, die sie in klar definierten Mengen täglich zu sich nehmen. Ebenso ist es möglich, das Öl verschiedenen Speisen beizugeben, da es sowohl zu herzhaften Gerichten als auch zu süßlichen Speisen passt.

Eine große Stärke von CBD ist, dass es nicht allein auf die Anwendung beim Menschen beschränkt ist. Auch bei Tieren zeigen sich viele positive Effekte, wenn sie CBD als Nahrungsergänzungsmittel erhalten. Ähnlich wie beim Menschen wirkt CBD bei Tieren gegen Schmerzen und Angstzustände. Außerdem haben sich positive Effekte bei Verdauungsstörungen und altersbedingten Problemen gezeigt. Als Richtlinie können 2 Tropfen CBD pro 5 Kilo Körpergewicht eingeplant werden. Die genaue Dosierung muss aber zwingend mit einem Tierarzt abgesprochen werden.

Das zeichnet CBD-Öle aus

Die meisten Menschen entscheiden sich für ein CBD-Öl mit Vollspektrum. Das bedeutet, dass die verschiedenen Hanf-Spektren und die bekannten Cannabinoide darin enthalten sind. Das ist deutlich besser, als wenn in einem Mittel ausschließlich CBD enthalten ist, da die Nutzer so vom Entourage-Effekt profitieren. Dieser besagt, dass die Kombination verschiedener Wirkstoffe zu einer höheren Bioaktivität und Bioverfügbarkeit eines Mittels führt. Es wird vom Körper somit besser aufgenommen und kann seine positive Wirkung entfalten. Neben Cannabinoiden und Terpenen sind in CBD-Ölen diverse Vitamine enthalten, die beispielsweise den Zellschutz unterstützen. Nicht zuletzt sind CBD-Öle reich an Antioxidantien, die freie Radikale binden und somit das Krebsrisiko senken.

Der Einsatz von CBD-Blüten

Bei CBD-Blüten von professionellen Anbietern wie CBD-Blume handelt es sich um naturbelassene Materialien, die für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden können. Weder Kunstdünger noch Chemikalien kommen bei der Gewinnung von CBD-Blüten in Bio-Qualität zum Einsatz. Die Anbieter von CBD-Blüten achten akribisch darauf, dass der THC-Gehalt in ihren Produkten unter 0,2% liegt. CBD-Blüten stehen in unterschiedlichen Ausprägungen zur Auswahl. Somit können Nutzer genau die Sorte auswählen, die zu ihnen und ihren Vorlieben passt. Da CBD-Blüten schonend getrocknet werden, sind sie in der Regel lange haltbar, allerdings kann sich im Laufe der Zeit der Geschmack ein wenig verändern.

Die Gewinnung von CBD

Für die positive Wirkung von CBD sind nicht zuletzt die darin enthaltenen Terpene verantwortlich. Damit diese bei der Gewinnung von CBD nicht verlorengehen, müssen schonende Verfahren zum Einsatz kommen. Häufig wird auf die Superkritische CO2-Extraktion zurückgegriffen. Hierbei werden ein kritischer Druck und eine kritische Temperatur erzeugt, unter denen CO2 in der Lage ist, CBD aus der Hanfpflanze zu lösen. Hierbei entsteht ein Öl, das in der Folge gereinigt und gefiltert wird. Auf diese Weise entstehen CBD-Öle, die reich an kostbaren Terpenen sind.

Es ist zu beachten, dass laut aktueller Rechtslage Hanf in Deutschland ausschließlich industriell hergestellt werden darf. Es ist somit nicht legitim, Hanfpflanzen für den eigenen Gebrauch zu züchten und zu verwenden. Ebenso dürfen die industriell gewonnenen Hanfpflanzen ausschließlich für gewerbliche Zwecke oder für den Einsatz in der Wissenschaft verwendet werden. Gerade bei Untersuchungen zur Wirkungsweise von CBD und THC ist es notwendig, entsprechende Mengen an Hanfpflanzen vorrätig zu haben.

Fazit

CBD ist ein vielseitiger Wirkstoff, der in schonenden Verfahren aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Insbesondere als Nahrungsergänzungsmittel erfreut er sich großer Beliebtheit. CBD-Öle sind unter anderem deshalb so beliebt, weil sie neben CBD viele nützliche Komponenten wie Vitamine, Antioxidantien und Omega-Fettsäuren enthalten. Entsprechend lassen sich mit solchen Ölen diverse Beschwerden erfolgreich lindern oder sogar überwinden. Wichtig ist es, auf CBD-Produkte verlässlicher und seriöser Anbieter wie CBD-Blume zu setzen, um ausschließlich CBD in hoher Qualität zu bekommen.

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