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Ballenzeh - mehr als ein ästhetisches Problem
Ballenzeh - mehr als ein ästhetisches Problem
Hallux valgus: Diagnose, Behandlung, OP - Das müssen Betroffene JETZT wissen

Mehr als ein Drittel aller Frauen über 65 Jahren leidet unter einem Schiefstand der Großzehe. Dabei handelt es sich um weit mehr als nur ein kosmetisches Problem. Wie der Arzt Hallux valgus untersucht und welche Hilfen es gibt - von konservativ mit Einlagen und Zehenspreizer, bis zur Operation, wobei neue Materialien die zweite Operation ersparen - erfahren Sie hier.

Wenn sich der große Zeh nach innen krümmt, das Zehengrundgelenk (Metatarsophalangealgelenk) nach außen wölbt und immer dicker wird, handelt es sich in den allermeisten Fällen um eine der häufigsten Fußfehlstellungen, den Hallux valgus (hallux = große Zehe, valgus = schief).

Hallux valgus – es kommt auf den Winkel an

Die exakte Diagnose stellt der Orthopäde. Meist kann er schon mit einem Blick feststellen, dass es sich um einen Hallux valgus handelt. Oft sind beide Füße betroffen, manchmal nur ein Fuß oder einer stärker als der andere. Dabei definiert die Medizin Hallux valgus damit, dass der Winkel zwischen Großzehengrundgelenk und Fußinnenrand mehr als 20 Prozent beträgt.

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Zusätzlich untersucht der Orthopäde, wie beweglich der große Zeh noch ist. Denn bei ausgeprägtem Hallux valgus versteift sich das Gelenk immer weiter. Auch wie stark sich der Zeh nach innen dreht, hat Aussagekraft und zeigt, ob bereits der Mittelfuß in Mitleidenschaft gezogen ist. Typische Hornhautbildung unter den Zehen verrät, ob und wie stark sich die Druckverhältnisse im Fuß durch die Fehlstellung bereits geändert haben.

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Sicheren Aufschluss darüber, wie stark sich das Zehengelenk, die Zehen und womöglich die Vorderfußnochen verändert haben und ob zusätzlich Arthrose beteiligt ist, zeigen Röntgenaufnahmen des Fußes. Dabei muss der Patient stehen, die Füße sollten also belastet sein. Nur so wird erkennbar, wie stark sich der große Zeh unter Belastung nach innen abknickt.

Behandlung mit Gymnastik, Einlagen und Orthesen

Ist der Hallux noch nicht so stark ausgeprägt und die Beweglichkeit des großen Zehs noch nicht wesentlich eingeschränkt, gibt es eine Reihe von konservativen Maßnahmen. Sie können dabei helfen, dass der Großzeh nicht noch weiter abknickt und die Beweglichkeit erhalten bleibt. Sinnvoll ist etwa spezielle Fußgymnastik, die das Metatarsophalangealgelenk betrifft und die verbundenen Muskel und Sehnen stärkt.

Die einfachste Übung bei beginnendem Hallux valgus: Spreizen Sie den Großzeh von den anderen Zehen immer wieder ab, wackeln Sie mit den Zehen. Mit einiger Übung gelingt das ganz gut. Trainieren können Sie etwa abends beim Fernsehen.

Falls Spreizfuß oder Knickfuß vorliegen: Medizinische Einlagen können diese Fehlstellungen korrigieren und damit den Vorderfuß entlasten. Daneben sind mechanische Hilfsmittel eine Option, den Zehenschiefstand zu korrigieren, etwa Zehenspreizer, Bandagen, Schaumstoffpolster, Großzehenorthesen.

Bei der Hallux-valgus-Operation wird nicht nur das Gelenk korrigiert

Ist der Schiefstand jedoch sehr ausgeprägt, treten starke Schmerzen auf und versteift sich das Großzehengrundgelenk bereits, wird der Arzt zu einer Operation raten. Meist wird der Fußchirurg per minimalinvasivem Eingriff die Knochen umstellen und die Gelenkkapsel sowie Schleimbeutel, Muskeln und Sehnen korrigieren, um ihr natürliches, stabiles Zusammenspiel wieder herzustellen.

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Zur temporären Fixierung setzt der Chirurg dabei oft Drähte, Schrauben und Metallplatten ein. Das Problem: Die Implantate können nicht für immer im Körper verbleiben. Damit es später nicht zu Komplikationen und Problemen kommt, sollten sie nach der Knochenheilung in einer zweiten Operation vorsorglich wieder entfernt werden.

Allerdings gibt es jetzt neue Materialien wie MAGNEZIX® von Syntellix. Die aus einer speziellen Magnesium-Legierung bestehenden Schrauben und Pins haben den Vorteil, dass der Körper sie nach und nach in Knochen umwandelt. Deshalb müssen sie nicht wieder entfernt werden. Die zweite Opertion wird dadurch überflüssig.