Bislang galt rotes Fleisch als schädlich für die Herzgesundheit.
Bislang galt rotes Fleisch als schädlich für die Herzgesundheit.Foto-Quelle: Pixabay
Größte weltweite Ernährungsstudie zu rotem Fleisch und Milch

Bislang galt: rotes Fleisch und Milchprodukte gehören im Rahmen einer gesunden Ernährung nicht all zu oft auf den Teller. Doch die bislang größte internationale Ernährungsstudie, die sogenannte PURE-Studie, besagt das Gegenteil.

Laut dem kanadischen Epidemiologen, Andrew Mente, vom Population Health Research Institute in Hamilton sind rotes Fleisch und Milch sogar ein wichtiger Teil einer herzgesunden Ernährung. Die Ergebnisse seiner Studie, stellte der Forscher im August 2018 auf dem Europäischen Kardiologenkongress in München vor.

Zu einer herzgesunden und lebensverlängernden Ernährung gehören: Gemüse, Salat, Obst, Nüsse, Hülsenfrüchte, Fisch, Milchprodukte und rotes Fleisch. Seine Empfehlung pro Tag:

  • 8 Portionen Obst und Gemüse
  • 3 Portionen Milchprodukte
  • 2,5 Portionen Nüssen und Hülsenfrüchte
  • 1,5 Portionen rotes Fleisch
  • 2x pro Woche Fisch

Bestehen sollte die Ernährung pro Tag aus: 54 Prozent Kohlehydrate, 28 Prozent Fett und 18 Prozent Protein.

Punktesystem führt zu Ernährungsempfehlungen

In der PURE-Studie wurde 138.500 Teilnehmer aus 21 Ländern über durchschnittlich 7,4 Jahre begleitet. 218.000 personenbezogene Daten wurden überprüft und auch weitere Erkenntnisse aus drei weiteren Bevölkerungsstudien verwendet. Die Wissenschaftler entwickelten dann ein Punktesystem, um die optimalen Mengen der Lebensmittel zu benennen.

35 Punkte galt als beste Punktzahl für ein langes, gesundes Leben. Je höher die Punktzahl der Testpersonen war, desto geringer war auch ihr Sterberisiko - selbst unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Bewegung, Bildungsniveau und sogar Rauchen.

Doch warum sollen rotes Fleisch und Milch jetzt plötzlich Gesund sein, wo Mediziner doch seit Jahren vor übermäßigem Konsum warnen? Mente hält die aktuellen Ernährungsempfehlungen für veraltet, sie würde auf Jahrzehnte alten Studien basieren, die nur in Industriestaaten durchgeführt wurden.

Die PURE-Studie untersuchte auch Probanden in Ländern, wo es einen Mangel an bestimmten Lebensmitteln gibt. Mente sagt laut "Focus Online":

In den von uns berücksichtigten Studien flossen auch Daten aus Südamerika, dem Mittleren Osten, Afrika und Südasien ein. Sie legen nahe, dass auch eine mäßige Aufnahme von Vollfett-Milchprodukten und unverarbeitetem Fleisch einen schützenden Effekt haben. Dagegen ist eine Ernährung mit viel Stärke schädlich.

Kritik an PURE-Studie

Für seine Erkenntnisse bekam der Kanadier jedoch nicht nur Applaus. Kritiker bezweifeln, dass man für jedermann eine generelle Ernährungsempfehlung aussprechen könne. Viel mehr sei die optimale Ernährung von Land zu Land und von Person zu Person unterschiedlich.

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20 Kommentare

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wize.life-Nutzer
Halte diese ewigen Studien für völlig überflüssig . Der Auflistung zufolge sollte man täglich 8 Portionen ... 3Portionen ....usw essen . Zusammengezählt also täglich 18 Portionen . Wer hält sich daran ? Na dann gute Nacht liebe Bikinifiger . Die nächste sinnlose Diät ist gewiss .
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wize.life-Nutzer
wize.life-Nutzer
wize.life-Nutzer
Umgekehrt wird auch ein Schuh draus!
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wize.life-Nutzer
Die Frage ist bei der Vielzahl der sich laufend widersprechenden "Forschungsergebnisse": wer bezahlt diese netten Leute ?
Warum eigentlich immer nur Forscher aus der sogenannten neuen Welt: USA.
Das Land mit Chlorhühnchen, Gen-Manipulation und niedrigen Umweltverständnis (wo ein Tornado den nächsten jagt nach zahlreichen Überschwemmingen und großen Waldbränden - weil da lt. Donald ja kein Laub gefergt wurde....)
Für Kanada ist die Viehhaltung mit Fleisch und Milch ein wichtiger Faktor.....also muss es gut sein....hier bei uns fehlt es an Kontrolleuren der Qualitätssicherung in Behörde und Betrieben....
Mal sehen, ob schon morgen die nächste Rückrufaktion von XYZ hier zu lesen sind.....
Made in Germany - einst Werbespruch. Heute mehr "Maden in Germanien"....
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wize.life-Nutzer
Ich habe gerade eine andere Studie gelesen, nach der es problematisch ist, viel Milch und Fleisch vom europäischen Rind zu sich zu nehmen, da dies zu Krebserkrankungen führen kann.
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wize.life-Nutzer
Leben nach Studien birgt das Risiko der Entstehung von Lebensangst und Hypochondrie! Die Dauerhaftigkeit einer Lebensumstellung nach einer "Sensationsstudie" reicht bis zur nächsten gegenteiligen Studie.
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wize.life-Nutzer
Heute so morgen so , Übermorgen anders,, nächste Woche wird wieder Alles dementiert..... geht mir Alles an der nase vorbei!
wize.life-Nutzer
Genau, Mir auch, Wer den richtigen Preis zahlt, bekommt auch die Studie die er benötigt. Darum heute so und morgen so. Doch gibt es immer genug Menschen die sich ihr Leben danach ausrichten. Der Verzehr von Milch und rotem Fleisch steigt an. Die Preise gleich mit. Da ist das Geld ruck zuck wieder drin. Als nächstes sind jetzt die anderen wieder am Zug. Was heute noch gesund war ist morgen hoch schädlich und die, die Milch getrunken haben und rotes Fleisch gegessen haben, sind plötzlich unheilbar erkrankt. In meinen Augen sind die krank die so etwas veröffentlichen und sich bei solch einem Mist auch noch gut finden.
wize.life-Nutzer
Ich verstehe bei der ganzen Sache eins nicht!! Warum sollen die Menschen immer gesünder leben und dadurch immer älter werden??? Aber die Forscher müssen ja ihr Geld verdienen und neue Erkenntnisse bringen, sonst weden Sie entlassen. Jammer gell??
wize.life-Nutzer
Egal was du isst. Dein Körper entscheidet ganz alleine was für ihn gesund oder auch nicht ist. Nimm mal einen Gewichtheber oder einen Dachdecker und sage ihm er soll nur Grünzeugs futtern weil es "ja so gesund" ist. Der Gewichtheber könnte da seine Frau noch nicht mal mehr über die Schwelle tragen und dem Dachdecker musst du Bleigewichte umbinden damit er bei Windstärke 3 nicht vom Dach geweht wird.
Und ob bei diesen Studien auch wirklich Forscher dahinter stecken, bezweifle ich da mal ganz stark. Wenn das Ding geschrieben ist wird ein Forscher dafür fürstlichst belohnt damit er seinen Namen dafür hergibt. So läuft das und nicht anders.
wize.life-Nutzer
Heute "Hüh" - morgen "Hott" - wieher ..
wize.life-Nutzer
Wir werden doch weiterhin für dumme Menschen verkauft wenn wir nur noch von Studien dirigieren lassen.
Vor einiger Zeit hat man gesagt BIO das sei gesund doch wer kann mit Sicherheit sagen da wo BIO drauf steht ist auch BIO drin.
Das kann niemand
wize.life-Nutzer
Die habe ich nur noch wenn ich angeln bin. In Erfurt werden wegen der Bundesgartenschau 2021 rund 600 Bäume gefällt. Soviel mal zu Natur bei unseren gewählten Stadtrats Hohlbirnen. Und da sind Grüne dabei.
wize.life-Nutzer
Mache das aber mal einen Grünen klar. Ein freilaufendes Huhn auf dem Hof frisst alles Auch den Feinstaub und all den anderen Mist. Ein Huhn im Stall bekommt sogar gefilterte Luft. Merke ich sogar beim angeln. Ich sammle nach einem Regen schon gar keine Regenwürmer mehr. Auf die beißt eh nichts. Auf die importierten Tauwürmer aus Kanada komischer weise aber schon? Woran das liegt und warum das so ist weis ich nicht. Bin halt kein Fisch.
wize.life-Nutzer
wize.life-Nutzer. Das mit deinem Profilbild. Lag das am Fisch? Oder an dem vielen Bio was du schon gegessen hast?
wize.life-Nutzer
wize.life-Nutzer. Ach früher wurde der Mensch schon alt. Vor allem die vom Land. Je großer die Städte waren um so niedriger war auch die Lebenserwartung.
wize.life-Nutzer
Alles gute Beiträge mit einer gesunden Kritik --- aber eines dürfte noch viel wichtiger sein :
LEUTE BEWEGT EUCH - TÄGLICH EINE STUNDE ZÜGIG AN DER FRISCHEN LUFT LAUFEN - DIE PUMPE IN BEWEGUNG BRINGEN - nützt mindestens soviel wie Psychoportionen von weiss der Teufel was allem zu Essen __ schafft euren Fettranzen ab - weniger Essen - mehr Bewegung .....
wize.life-Nutzer
wize.life-Nutzer. Insgesamt jeden Tag 3 x 1 Stunde, bei Wind und Wetter mit einem Border Collie, dürften da wohl reichen. Denke ich mal. So viel laufen manche am Tag noch nicht mal in der Wohnung.
wize.life-Nutzer
Das stimmt machen viele Menschen die einen Hund haben.
Nur gibt es auch Menschen die es dennoch nicht machen.
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