Lawinen und Abstürze: 3 Tote und viele Verschüttete bei Berg-Unglücken

Mehrere Lawinen-Unglücke sorgen derzeit in Skigebieten in Österreich und in der Schweiz zu Großeinsätzen der Rettungskräfte. Zahlreiche Wintersportler sollen verschüttet worden sein. In Italien starben drei Bergsteiger, zwei davon nach einem Absturz in den Abruzzen.

Am Donnerstagvormittag gegen 10.50 Uhr ging auf einer Skipiste im schweizerischen Andermal eine Lawine ab. Augenzeugen berichteten von mehreren Verschütteten. Derzeit läuft ein Großeinsatz.

Lawinenabgänge in Österreich und der Schweiz verschütteten mehrere Winterspo ...
Lawinenabgänge in Österreich und der Schweiz verschütteten mehrere WintersportlerFoto-Quelle: Pixabay

"Es handelt sich um eine relativ große Lawine, 20 auf 50 Meter. Wir gehen im Moment davon aus, dass mehrere Menschen verschüttet wurden", so ein Sprecher der Kantonspolizei gegenüber dem Schweizer „Blick“.

Laut einer Mitteilung des Kantons Uri sollen bereits zwei Personen mit leichten Verletzungen geborgen worden sein. Ein Video des „Blick“ zeigt offenbar den Moment der Tragödie, einige Skifahrer entkamen den Schneemassen, andere wurden unter der Lawine begraben.

Zwei Lawinenabgänge in Österreich

In Österreich kam es zu Lawinenabgängen in Kärnten. Wie die Bergbahn-Betreiber im Skigebiet Ankogel bekannt gaben, sollen Wintersportler abseits der Piste die Lawine ausgelöst haben.

Während der Suche nach den Verschütteten soll eine zweite Lawine abgegangen sein. Augenzeugen berichteten von bis zu vier Verschütteten. Das Skigebiet wurde gesperrt. Ein Wintersportler soll bereits lebend gefunden worden sein, so die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Polizei.

Drei Bergsteiger kommen ums Leben

In den Abruzzen kamen zwei Bergsteiger beim Aufstieg auf das Gebirgsmassiv Gran Sasso ums Leben. Die beiden Kletterer sollen der Nachrichtenagentur Ansa zufolge im Schnee an der Ostseite des Massivs ausgerutscht und abgestürzt sein.

Ein drittes Mitglied der Seilschaft blieb unverletzt und setzte den Notruf ab. Doch für die beiden Bergsteiger kam jede Hilfe zu spät. Bereits am Mittwoch war am Corno Grande, dem mi 2912 Metern höchsten Gipfel des Gran Sasso, eine vermisste Frau tot aufgefunden worden.

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