Rotes Pulver verletzt 169 DHL-Mitarbeiter - Feuerwehr gibt Entwarnung

Krefeld - Im DHL-Postfrachtzentrum ist am Dienstag beim Entladen eines Containers ein rotes Pulver freigesetzt worden. 169 Mitarbeiter wurden wegen Atemwegsbeschwerden behandelt, drei mussten ins Krankenhaus. Am Nachmittag gab die Feuerwehr Entwarnung, der Stoff ist ungefährlich.

In Krefeld wurde ein Postfrachtzentrum wegen roten Pulvers evakuier
In Krefeld wurde ein Postfrachtzentrum wegen roten Pulvers evakuierFoto-Quelle: imago images/onw-images

Die Feuerwehr Krefeld wurde am Dienstagmorgen um 5.33 Uhr alarmiert. Beim Entladen eines Mischcontainers war in einer Halle aus unbekannter Ursache ein rotes Pulver freigesetzt worden. Im Anschluss klagten zahlreiche Mitarbeiter über Atemwegsreizungen.

Feuerwehr sperrte Bereich großräumig ab

Insgesamt waren rund 169 Personen betroffen, da sie in Kontakt mit dem Pulver geraten waren. Die Feuerwehr evakuierte das Gebäude vorsorglich und sperrte den Bereich großräumig ab.

Analyse ergibt: Stoff ist ungefährlich

Die Untersuchung durch die analytische Task Force der Berufsfeuerwehr Köln ergab am Nachmittag, dass es sich bei dem roten Pulver um einen ungefährlichen, intensiv rot färbenden Farbstoff handelt.

Mitarbeiter können zurück an die Arbeit

In der Folge konnten die Mitarbeiter der DHL, die provisorisch in Bussen der Stadtwerke Krefeld untergebracht worden waren, wieder zurück an ihren Arbeitsplatz . Für die Bevölkerung besteht keine Gefährdung.

Im Einsatz waren Kräfte der Berufsfeuerwehr Krefeld mit Spezialfahrzeugen sowie der Rettungsdienst der Stadt Krefeld mit mehreren Rettungswagen und zwei Notärzten.

(Anm. d. Red.: Der Artikel wurde um 14.44 Uhr mit dem Analyseergebnis aktualisiert)

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