Bayern war zu stark für Mario Götze: Deshalb ist das Zurück zum BVB ein Schr ...
Bayern war zu stark für Mario Götze: Deshalb ist das Zurück zum BVB ein Schritt nach vorne für ihn
Bayern war zu stark für Mario Götze: Deshalb ist das Zurück zum BVB ein Schritt nach vorne für ihn

Mario Götze ist der prominenteste Bankhocker der Bundesliga. Je mehr er draußen sitzt, desto mehr wird über ihn geschrieben. Und jetzt heißt es plötzlich, Dortmund will ihn zurückholen. Ich denke, für ihn kann das Zurück zum BVB tatsächlich einen wichtigen Schritt nach vorne in seiner Entwicklung bedeuten. Mein Gefühl: Er wäre dort besser aufgehoben. Nicht jeder verträgt die Luft in München.

Götze ist ein super Fußballer und immer eine Top-Option für Jogi Löw. Das Wichtigste ist und bleibt, dass er bei der WM dieses Wunder-Tor geschossen hat. Das war Weltklasse und von 100 Versuchen wären andere daran 100 Mal gescheitert. Die Frage ist auch, ob er das selbst noch einmal so hinkriegen würde. Ein genialer, bis heute fast unglaublicher Moment, der ein ganzes Land glücklich machte!

Doch jetzt muss er sich durchbeißen. Bayern hat eben im Mittelfeld so viele gute Spieler, dass du als junger Kerl schnell draußen sitzt, wenn du mal nicht nach den Vorstellungen des Trainers spielst. Dazu kam bei ihm Verletzungspech.

Das System der Bayern, die den Gegner in der Abwehr einschnüren, die 1:1-Situationen und engste Lücken suchen, unterscheidet sich sehr vom Überfall-Fußball, den Dortmund zu Götzes besten Zeiten spielte. Bayern München stellt also andere Anforderungen an einen Spieler als der BVB.

Nicht lange Rumzipfeln


Ich finde den BVB grundsympathisch, und ich schaue die Spiele der Schwarz-Gelben gerne an. Die Dortmunder Meister-Mannschaften haben unter Jürgen Klopp so agiert wie in den 70er-Jahren Borussia Mönchengladbach. Den Ball am 16er erobert und dann volles Kanonenfeuer nach vorne. Mit allen Mann. Und mit direktem Zug aufs Tor. Da war nichts mit lange Rumzipfeln.

Auch die neuen Dortmunder unter Thomas Tuchel spielen wieder sehr sehenswerten Fußball. Nach wie vor begeistert mich dieser Sport, der mein Leben bestimmte, und ich verfolge genau, was in der Liga und in der Nationalmannschaft passiert. Letztens hat ein Fan in der Community gefragt, ob es stimmt, was er einst hörte. Nämlich, dass ich beim Zuschauen am Fernseher die Torwarthandschuhe trage, um besser mitfühlen zu können.

Auf solche arg speziellen Fragen kann ich nur in gleicher Weise antworten. Natürlich trage ich Torwarthandschuhe vor dem Fernseher. Mehr noch: Ich ziehe mich von Kopf bis Fuß als Torwart an. Und meine Frau schmeißt immer Bälle rein ins Wohnzimmer, damit ich was zu fangen habe.

1 Kommentar

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wize.life-Nutzer
Finde ich sympathisch, dass Dortmund lobend erwähnt wird.
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