Langweilig? Niemals. Spannendes in Würzburg und Umgebung.
Langweilig? Niemals. Spannendes in Würzburg und Umgebung.
Langweilig? Niemals. Spannendes in Würzburg und Umgebung.

Was soll man in Würzburg unternehmen? Wer als Tourist erstmals in die schöne fränkische Stadt kommt, wird diese Frage schnell beantworten können: Dann besucht er vielleicht die Würzburger Residenz, den Dom St. Kilian oder die Marienkapelle. Für Einwohner der Stadt oder wiederkehrende Reisende, die all die Sehenswürdigkeiten bereits kennen, fällt eine Antwort bisweilen schwerer. So viele Dinge hat man in der Stadt und der Umgebung bereits unternommen. Was bleibt da noch? Eine Menge. Das zeigen zum Beispiel die folgenden acht Tipps für Aktivitäten.

1. Ein Ausflug mit der Mainschleifenbahn

Nicht jede Bahnfahrt eignet sich für einen spannenden Ausflug. Eine Fahrt mit der Mainschleifenbahn lohnt sich aber auf jeden Fall. Die Fahrt führt von Würzburg über Schweinfurt ins Herz des Fränkischen Weinlands bis nach Volkach-Astheim und zurück. Sehenswert ist in Astheim beispielsweise das ehemalige Kloster Pons Mariae. Einen Kanuverleih (nicht ganzjährig) bietet das Weingut Pension Höhn und so hat man auch die Möglichkeit, den Altmain auf dem Wasser kennenzulernen. Betreiber der Mainschleifenbahn ist heute ein Verein. Gefahren wird mit einem 1960 gebauten Schienenbus VT 796 702 und einem angehängten motorlosen Steuerwagen.

2. Achterbahn, Wildwasser und Piraten: Freizeitland Geiselwind

Zugegeben, Geiselwind ist etwa 45 Kilometer von Würzburg entfernt und damit nicht mehr in der unmittelbaren Umgebung. Aber die Anfahrt zum Freizeitland Geiselwind lohnt sich. Auf mehr als 400.000 Quadratmetern gibt es dort nämlich zahlreiche Attraktionen.
Actionfreunde werden unter anderem die Achterbahn Cobra Coaster, den Volcano-Tower und den Boomerang lieben. Er wird auf der Website des Freizeitparks als „einzige Looping-Achterbahn Deutschlands mit Vorwärts- und Rückwärtsfahrt“ beschrieben. Menschen mit einem geringeren Bedarf an Nervenkitzel werden in Geiselwind ebenfalls bestens bedient. Familien können die T-Rex-World besuchen oder Wildwasserbahn fahren. Auf Kinder warten beispielsweise das Kinderkarussell und der Safari-Spielplatz und einige exzellente Shows gibt es im Freizeitpark auch noch.

3. Spannung pur im LaserTag Würzburg

Viele ältere Kinder und Erwachsene lieben es, sich beim LaserTag zu beweisen. Hier tritt man mit harmlosen Laserwaffen gegeneinander an. Möglich ist dieser Spaß im LaserTag Würzburg. Zur Verfügung steht hier als Spielfläche eine 600 Quadratmeter große Halle mit aufgebauten Schutzwällen, hinter denen man sich gut verbergen kann. Geeignet ist die LaserTag-Action auch für Kindergeburtstage, Junggesellenabschiede und Firmenevents sowie für andere Veranstaltungen. Den Betreibern der Anlage ist der Hinweis wichtig, dass beim „LaserTag nicht auf Menschen gezielt wird, um diese ‚abzuschießen‘, sondern dass „der Spieler auf eine herausfordernde Punktejagd im spaßigen Wettkampf mit seinen Mitspielern geht“.

4. Eine Farm für Kinder und Jugendliche

Eltern wissen, dass es bisweilen eine ausgesprochen anspruchsvolle Aufgabe sein kann, den Nachwuchs zu beschäftigen. Eine Idee dafür ist ein Besuch in der Kinder- und Jugendfarm Würzburg. Hier können kleinere und größere Kinder beispielsweise Häuser und Hütten bauen, lernen, wie man mit Feuer umgeht sowie Tiere pflegen, streicheln, ausführen und füttern. Auf der Farm gibt es unter anderem Ziegen, Schafe, Hühner und einen Esel. Eine Werkstatt bietet die Kinder- und Jugendfarm ebenfalls: Hier kann man zum Beispiel unter Anleitung mit Ton arbeiten, mit Filz und auch mit Feuer.

5. Bad Kissingen: ins Spielcasino? Klar!

Spielbanken besitzen ein ganz besonderes Flair. Ein gutes Beispiel dafür ist die Bayerische Spielbank Bad Kissingen mit ihren Kronleuchtern, den hohen Fenstern und den Samtvorhängen. Möglich sind hier Spiele wie Roulette, Poker und Blackjack. Wer einmal in die mondäne Casinowelt eintauchen möchte, muss zwar ein kleines bisschen fahren, da Bad Kissingen etwa 61 Kilometer von Würzburg entfernt liegt. Aber es lohnt sich.
Sich ein bisschen vorzubereiten, kann nicht schaden. Wer dafür noch nach Infos über Roulette oder die passende Blackjack-Strategie sucht, wird im Internet schnell fündig. Die Hauptregel lautet: Man spiele nur mit Geld, das man im Extremfall auch komplett verlieren könnte. Dann verursacht selbst ein Pechtag keine riesigen Probleme, der Nervenkitzel bleibt erhalten und ein Glückstag ist möglich. Vielleicht gewinnt man ja?

6. Aufs Schiff. Und weg.

Der Main in Würzburg und Umgebung ist ein wunderschöner Fluss. In Würzburg laden Orte wie die Mainwiesen und die Kurt-Schumacher-Promenade zu einer herrlichen Zeit am Wasser ein. Aber natürlich bietet sich der Fluss darüber hinaus für Schiffstouren an. Veranstalter wie „Schiffstouristik Würzburg Kurth & Schiebe“ und die „Veitshöchheimer Personenschifffahrt GmbH“ halten bei ihren Touren an der Schiffsanlegestelle „Würzburg / Alter Kranen“.
Neben normalen Touren und Linienfahrten, bei denen man einfach eine schöne Zeit auf dem Wasser genießt, gibt es Themenfahrten mit besonderen Erlebnissen. So kann man sich unter anderem für eine Abendfahrt entscheiden, für eine Weinbummel- oder eine Schlemmerrundfahrt, auf der unter anderem Obazder, Krustenbraten, Bratwürste und Leberkäs sowie ein Salatbuffet geboten werden. So lässt sich eine Schiffstour gleich doppelt genießen.

7. Theater Augenblick: ein ganz besonderes Stück Kultur.

Natürlich bieten große Theater viele großartige Stücke. Deshalb lohnt sich in Würzburg ein Besuch des Mainfranken Theaters. Aber für Freunde der darstellenden Kunst wäre es ausgesprochen schade, wenn sie es dabei belassen würden. Wie in vielen anderen Städten auch, sind es neben den großen nämlich viele kleine Theater und Theaterensembles, die die städtische Kulturszene bereichern.
Eins dieser kleinen Theater ist in Würzburg das seit 1998 bestehende Theater „Augenblick“ der Mainfränkischen Werkstätten. Es verspricht „ungewöhnliche Aufführungen, ungewöhnliche Schauspieler, von einem ungewöhnlichen Theater“. Seit 2004 besitzt das Theater seine eigene Spielstätte in Würzburg.
In Bayern ist es „das erste und einzige Theater, in dem Menschen mit Behinderung als Schauspieler arbeiten“, heißt es auf der Theater-Website. Für Freunde der Schauspielkunst muss die Motivation für einen Besuch keineswegs der Wille sein, dieses außergewöhnliche Theaterprojekt zu unterstützen. Die Schauspielerinnen und Schauspieler arbeiten professionell und so entstehen Stücke, die den Ansprüchen an professionelles Theater vollauf gerecht werden.

8. Straßenkunst und Wein auf der Alten Mainbrücke


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Der Würzburger Brückenschoppen auf der Alten Mainbrücke ist zu etwas geworden, was Freunde des Frankenweins, aber nicht nur sie sehr genießen. Mehrere gastronomische Betriebe bieten gute Frankenweine auf der Brücke an. Man genießt also hervorragende Tropfen, eine gute Aussicht und bisweilen die Darbietungen exzellenter Straßenkünstler. Ein kleines Problem gibt es bei der Sache allerdings auch. Der Brückenschoppen ist mittlerweile derart beliebt geworden, dass die Alte Mainbrücke bisweilen sehr voll wird. Und da sie auch als Brücke weiterhin genutzt wird, haben Radfahrer und Fußgänger bisweilen ihre Probleme mit den Weingenießern. Aber mit einem bisschen guten Willen aller beteiligten Parteien sollten sich solche Probleme doch eigentlich lösen lassen, oder?

1 Kommentar

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wize.life-Nutzer
Danke für die Tipps . Bahn, Schiff und Theater,das richtige für mich. Fahre gern und oft für ein verlängertes Wochenende nach Franken. .
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