Nachdem ein Virenscanner angeschlagen hat, fuhr die Stadt Frankfurt ihre ges ...
Nachdem ein Virenscanner angeschlagen hat, fuhr die Stadt Frankfurt ihre gesamte IT herunterFoto-Quelle: Pixabay/Symbolfoto
Computervirus legt Stadt Frankfurt lahm - Sämtliche Behörden offline

Vermutlich ein Computervirus hat die Stadt Frankfurt komplett lahmgelegt. Auch am Donnerstag ist die Webseite der Stadt offline, deren IT-Systeme ebenfalls. Die Ämter können keine Bürgeranliegen bearbeiten. Grund für den Totalausfall soll eine Schadsoftware sein, die über eine Spam-Mail einen Computer infiziert hat.

Virenscanner hatte Alarm geschlagen

Nachdem ein Virenscanner die Schadsoftware auf einem Rechner im Bürgeramt Fechenheim entdeckt hatte, habe die Stadt ihre IT-Systeme komplett heruntergefahren, berichtet die "Frankfurter Neue Presse".

Auf diese Weise sollte verhindert werden, dass sich der Virus im gesamten städtischen Computersystem der Mainmetropole ausbreitet.

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„Um jedes Risiko auszuschließen, werden die Systeme erst im Lauf des Tages nach und nach wieder hochgefahren“, zitiert die Zeitung einen IT-Verantwortlichen am Donnerstag.

Unklar ist dem IT-Experten zufolge, ob ein Mitarbeiter im Bürgeramt Fechenheim einen Link angeklickt oder ob sich ein Anhang selbst geöffnet habe. „Es ist nicht klar, ob ein Schaden entstanden ist. Es sieht aber nicht danach aus.“

Die technischen Probleme waren am Mittwochnachmittag bekannt geworden, als die Stadt via Twitter mitteilte, dass die "städtischen Online-Services und -Angebote aktuell nicht erreichbar" seien.

Die Probleme waren demnach auch am Donnerstagvormittag noch nicht behoben. Die Mitarbeiter der Bürgerbüros sind nur noch telefonisch erreichbar. Der Kontakt per E-Mail ist nicht möglich, der Publikumsverkehr in den Ämtern wurde eingestellt. Deshalb können etwa keine Ausweise beantragt werden. Die Mitarbeiter sind nur telefonisch erreichbar.

Im Laufe des Tages, sollen die Homepage frankfurt.de sowie alle Online-Services der Stadt wieder erreichbar sein, hieß es.

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