Damit der Blumenstrauß länger hält, sollten Sie einiges beachten
Damit der Blumenstrauß länger hält, sollten Sie einiges beachtenFoto-Quelle: pixabay
Hilft Zucker im Wasser? So halten Ihre Schnittblumen länger

Zum Valentinstag werden viele Blumensträuße verschenkt. Doch groß ist die Enttäuschung, wenn die Schnittblumen nach wenigen Tagen die Köpfe hängen lassen. Was Sie beachten müssen, damit sie länger überleben.

Blumen richtig anschneiden

Schon nach 15 Minuten ohne Wasser beginnen sich die Membranen in Stilen zu schließen. Deshalb sollten Sie Schnittblumen unbedingt anschneiden, bevor sie in die Vase stellen. Hierbei sollten Sie keine Schere verwenden, sondern ein scharfes Messer. Das schädigt die Zellen am wenigsten. Die Stile bitte nur dann schräg anschneiden, wenn sie hart sind wie bei Rosen und Flieder. Weiche Stile flach anschneiden. Sind die Stile stark verholzt, können Sie sie auch mit einem kleinen Hammer auflockern. Nach ein paar Tagen die Stile ruhig wieder neu anschneiden. Übrigens: Frühlingsboten Narzisse und Hyazinthen können nach dem Anschneiden schleimen. Dann am besten kurz heiß abwaschen und ein paar Stunden separat in die Vase stecken. 

Wasser richtig aufbereiten

Die meisten Blumen mögen lauwarmes Wasser. Frühlingsblüher wie Tulpen und Narzissen allerdings, die sich auch bei nahezu frostigen Temperaturen draußen wohlfühlen, bevorzugen kaltes Wasser. Und auch Blumen, die lange in Eiseskälte waren, sollte man erst akklimatisieren. Grundsätzlich sollten Sie nur sorgfältig gespülte Vasen verwenden und Blätter weiter unten am Stil entfernen, damit das Wasser nicht so schnell verschmutzt. Dennoch sollte es täglich gewechselt werden. Ideal ist kalkhaltiges Wasser.

Den richtigen Ort wählen

Direkte Sonneneinstrahlung lässt die Blumen schneller welken. Weiter mögen sie keine Zug- und keine Heizungsluft. Ideal sind kühle, helle Räume. Sorgen Sie dafür, dass kein Obst in der Nähe der Blumen steht: Reifegase der Früchte - insbesondere von Äpfeln - lassen die Blumen schneller welken.

Blumenfrisch als lebensverlängernder Zusatz

Blumenläden geben oft „Blumenfrisch“-Tütchen zum Strauß mit. Sie verlängern tatsächlich das Leben der Sträuße. Allerdings ist die Dosierung meist zu gering. Ein Beutelchen reicht nach Auskunft von Siegfried Zerche vom Leibnitz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren und Erfurt für einen halben Liter Blumenwasser. Bei Schnittblumen, die ursprünglich eine Zwiebel hatten, bitte auf Blumenfrisch verzichten. Generell die Blumen bitte erst in die Vase stellen, wenn das Pulver, das unter anderem aus Glucose und Zitronensäure besteht, gänzlich aufgelöst ist.

Zucker und andere Hausmittelchen

Alternativ hilft auch Zucker, wobei die Dosierung gering ausfallen sollte. Denn Zucker fördert auch das Wachstum von Mikroorganismen im Wasser, die die Blumen schneller welken lassen. Als Faustregel gilt: Der Zucker sollte einen Anteil von maximal einen Prozent ausmachen. Kupfermünzen stehen im Ruf, antibakteriell zu wirken. Angesichts ihrer geringen Größe fällt der Effekt aber verschwindend gering aus. Überflüssig sind auch Aspirin oder andere Hausmittelchen wie Holzkohle.


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